Thursday 03rd December 2020,
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Kulinarischer Selbstversuch in Chiang Rai

Zum Abendessen wollen wir heute eine Art Hot Pot Gericht, thailändisch Jaewhorn essen, das wir gestern auf dem Nightmarket entdeckt haben.

ChiangraiNachtessen1

Dazu wird ein Tontopf mit klarer Suppe auf einem glühenden Untersatz serviert. Dazu erhält man für 100 Bath einen Mix aus Kräutern, Gemüse, einem Ei, Pilzen, Thainudeln und 2 Sorten Fleisch (wir wählen Huhn und Fisch) Danach werden die Zutaten in die kochende Suppe getan und bereits 5 min. später kann man dann essen. Das ganze zum Preis von sage und schreibe 100 Bath umgerechnet ca 3sFr. für 2 Personen……

ChiangraiNachtessen

Beim ablaufen der vielen Stände sehe ich immer wieder verschieden Käfer, Kakerlaken und Würmer die angeboten werden.

ChiangraiNachtessenInsekten

Da die Bambus Würmer 60 Bath also etwas mehr als die Hälfte unseres Jaewhorn kosten, muss das ja eine Delikatesse sein denke ich mir, Kurz entschlosen kaufe ich mir einen Papkartonteller mit diesen “Delikatessen” und der Selbstversuch ob man den Ekel einfach ausblenden und unbelastet versuchen kann wie das schmeckt kann beginnen.

“Der überwiegende Teil der Insekten liefert, genau wie andere tierische Lebensmittel auch, einen guten Anteil Proteine. Sie sind fast frei von Kohlenhydraten, äußerst fett- und somit cholesterinarm sowie reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen”. Soviel zur Theorie.

Also, ich konnte den Ekel gut überwinden und habe den ersten fritierten Wurm probiert. Schmekt nach Gewürz und ist knusprig. Irgendwie eklig schmeck das überhaupt nicht! also nun du Brigitte……auch sie schiebt den ersten Wurm widerwillig ein und nach dem verbeissen wird sofort mit Bier nachgespühlt. Wird wohl nicht der neue Sonntagsbraten bei uns zu Hause. 🙂 Trotzdem, nach dem Essen ist der Pappteller leer!

BambusWurm

 

Natürlich war auch der “Hot Pot” ausgezeichnet und den können wir uneingeschränkt empfehlen.

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3 Kommentare

  1. Janine 19. Oktober 2014 at 11:48

    Du Papi ich bin froh dass das nicht die neue Delikatesse wird bei uns Zuhause 🙂

  2. Präsi 23. Oktober 2014 at 5:40

    na. das sieht ja aus wie Späzli, nun nur noch das Wild dazu und dann “en guete”.

  3. Präsi 23. Oktober 2014 at 5:41

    Hier würde dann definitiv zu Vegetarier mutieren 🙂

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